Die Geschichte des Saxophons

    Der geniale belgische Instrumentenbauer Antoine-Joseph Sax - er nahm erst später den Namen “Adolphe” an - geboren am 6. November 1814 in Dinant an der Maas als ältestes von elf Kindern des Instrumentenmachers Charles-Joseph Sax [1790-1865], gestorben am 7. Februar 1894 in Paris, baute etwa 1840/41 ein konisches Blasinstrument aus Messingblech mit einfachem Rohrblatt, das er nach seinem Namen “Saxophon” benannte.

    Das konkrete Entstehungsdatum konnte nie geklärt werden, fest steht nur, dass Sax 1841 zur Brüsseler Industrieausstellung ein Bass-Saxophon (Saxophone basse en cuivre) ausstellen wollte (es wurde aber nicht ausgestellt). Bei seiner Übersiedlung in die Rue Neuve-Saint-Georges 10 (ab 1859: Rue Saint-Georges 50) in Paris im Oktober 1842 erregte er mit seiner Erfindung die Aufmerksamkeit der Musikwelt. Sax fand unter anderem in Berlioz einen begeisterten Unterstützer.

    Sax meldete später sein neues Instrument zum Patent an. Der Patentantrag vom 21. März 1846 führte zur Patentnr. 3226 vom 22. Juni 1846 und war 15 Jahre gültig.